Die Induktionserwärmung gilt als äußerst effizientes Verfahren zur Erwärmung sowohl ferromagnetischer als auch nicht-ferromagnetischer Werkstoffe. Sie wird in Haushaltsgeräten wie Induktionskochfeldern sowie in vielfältigen industriellen Anwendungen wie Induktionsöfen, Härten, Schweißen, Hartlöten und Anlassen eingesetzt – was ihre Vielseitigkeit unterstreicht. Die Attraktivität dieser Technik liegt in ihrer Schnelligkeit, Präzision, Sauberkeit, Sicherheit, Effizienz und dem minimierten Energieverbrauch. Trotz bedeutender Fortschritte besteht weiterhin Potenzial zur Verbesserung der Effizienz von Induktionserwärmungsgeräten.
Entscheidende Auslegungsparameter umfassen die Werkstoffeigenschaften und die Temperaturabhängigkeit des zu erwärmenden Objekts, die Spulenform und -auslegung, den Spulenabstand und die Positionierung in Bezug auf das zu erwärmende Objekt sowie die Größe und Frequenz der Erregung. Die gezielte Berücksichtigung dieser Parameter kann kostspielige Prototypierungsaufwände erheblich reduzieren und dem Ideal des „Zero Prototyping" näherkommen.